Ich stehe für die Mitte ein...

Altersvorsorge

Wir benötigen eine Reform, die unser Drei-Säulen-Prinzip in der Altersvorsorge wieder auf ein solides finanzielles Fundament stellt, damit die Renten auch für zukünftige Generationen garantiert sind. Gleichzeitig gilt es dafür zu sorgen, dass Menschen mit tiefen Einkommen oder in Teilzeitstellen gut für die Zukunft abgesichert sind. 

Die aktuellen Herausforderungen in Form von nach wie vor tiefen Zinsen, der erfreulich hohen Lebenserwartung und der demographische Entwicklung,  sind mir aufgrund meiner beruflichen Tätigkeit bestens bekannt. Es muss uns rasch gelingen eine Lösung zu finden. Neue, bisher nicht diskutierte Lösungsansätze, entwickeln und auf unsere jüngeren Generationen Rücksicht zu nehmen. Den Umwandlungssatz in der 2. Säule laufend zu senken ist ein probates Mittel, jedoch nicht für alle gleich verträglich. Das Problem ist dadurch nicht gelöst.  Wir sind es unseren nachfolgenden Generationen schuldig eine nachhaltige Lösung im Bereich der Altersvorsorge so rasch als möglich herbeizuführen. 

Migration

 

 
Die humanitäre Tradition der Schweiz soll bewahrt werden. Asyl soll nur unter Einhaltung unserer Gesetze gewährt werden. Schutzbedürftige Personen sollen in der Schweiz Asyl erhalten, die Schweiz soll jedoch kein attraktives Zielland sein.

Mit schnelleren Asylverfahren müssen wir Menschen, die kein Recht auf Asyl in der Schweiz haben, rascher in ihre Heimatländer zurückführen können. 

Migration hat es schon immer gegeben und wird es auch in Zukunft geben. Zurzeit sind wir ein Zielland. Es gab aber auch Zeiten insbesondere im 19. Jahrhundert als wir Schweizerinnen und Schweizer froh waren als Migranten, beispielsweise in Nordamerika, eine neue Heimat gefunden zu haben. Migration ist keine neue Erscheinung, sondern eine normale menschliche Äusserung von Unzufriedenheit und Unbehagen. Hier müssen wir ansetzen und die Entwicklungszusammenarbeit forcieren. Wir können uns nicht vor der Migration abschotten. Je besser wir uns mit der Thematik konstruktiv auseinandersetzen, desto besser werden wir die Situation gemeinsam meistern können. Es gilt die Integration zu forcieren, es wird sich positiv auf die Schweiz auswirken. Halten wir uns aber auch vor Augen, die Wirtschaft ist angewiesen auf Migration. Machen wir nicht die gleichen Fehler wie andere Länder, welche der Migration nichts Positives abgewinnen können.

Wirtschafts- und Steuerpolitik

Unternehmertum ist ein wichtiger Pfeiler unserer erfolgreichen Schweiz. Administrative und fiskalische Belastungen sowohl für Bürgerinnen und Bürger, als auch für Firmen, müssen so tief wie möglich gehalten werden. In Bezug auf die Steuerpolitik ist aber auch ein sozialer Ausgleich unabdingbar. Wir müssen Arbeitsplätze schaffen und sichern. Ich schaffe mit meinem Unternehmen solche Arbeitsplätze. Insbesondere auch für Teilzeitbeschäftigte und junge Mütter, welche sich wieder in die Wirtschaft einbringen möchten. So ermögliche ich aktiv die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Gleichberechtigung insbesondere auch in Bezug auf die Lohngleichheit ist für mich eine Selbstverständlichkeit. Die KMU sind das Rückgrat unserer Wirtschaft. Es ist wichtig, unseren Unternehmen effiziente Entwicklungen zu ermöglichen und die Bürokratie auf ein Minimum zu beschränken. Wir müssen unsere Wettbewerbsfähigkeit auf höchstem Niveau halten und bestmögliche Rahmenbedingungen schaffen.

Wandel und Fortschritt

Der technologische Fortschritt schreitet in enorm rasanten Tempo voran. Was vor einigen Jahren noch undenkbar war, ist bereits Realität und schon wieder veraltet. Die Digitalisierung wird unvermeidbar auch Arbeitsplätze überflüssig machen. Sie wird aber auch neue Arbeitsplätze, mit neuen Anforderungsprofilen, mit sich bringen. Wir müssen unsere heutigen wie auch zukünftigen Mitarbeiter*innen fit für die Zukunft machen. In den Bereichen Bildung und Forschung müssen wir aus diesen Gründen unsere Schwerpunkte setzen. Startups sollen attraktive Rahmenbedingungen vorfinden, um eine Abwanderung ins Ausland zu verhindern. Die Schweiz mit Ihrem Pool an hochqualifizierten Arbeitskräften muss im Bereich der neuen Technologien weltweit eine führende Rolle einnehmen. Die Möglichkeiten, welche beispielsweise Technologien wie die Blockchain bieten sind enorm gross. Jedoch müssen wir sogenannte Emerging Risks wie die Cyperkriminalität sehr gut beobachten. Wir müssen Strategien zur Abwehr von Cyberangriffen entwickeln und die nötigen Ressourcen dazu bereitstellen. Kritische Infrastrukturen stehen täglich im Fokus. Industriespionage ist allgegenwärtig.

Europäische Union

Ein zeitnaher Beitritt ist für mich momentan ebenso unrealistisch wie auch eine kategorische Ablehnung. Die Welt ist im Wandel. Wie unsere Situation in 5-10 Jahren aussieht, kann niemand vorhersagen. Sich unwiderruflich abzuschotten ist unvernünftig. Die EU ist für uns ein nicht wegzudenkender Partner, wir sind auch für die EU ein wichtiger Partner. Wir müssen in Verhandlungen selbstbewusst auftreten. Wir müssen die Bilateralen Verträge unter allen Umständen aufrecht erhalten. Halten wir uns aber realistisch vor Augen, wer eher ohne den anderen existieren und wirtschaften könnte. Weitere Exportmärkte wie die USA und China sind je nach politischer Konstellation eher ein weniger verlässlicher Partner. 

Unsere Umwelt

Es ist nicht mehr 5 vor 12, sondern bereits 5 nach 12. Im Jahr 2050 werden in der Schweiz die prognostizierten, jährlichen Schäden im Zusammenhang mit dem Klimawandel, auf mindestens CHF 2.5 Mrd. pro Jahr beziffert. Die Schweiz kann mit Ihrem Know How und den erstklassigen Hochschulen und Universitäten, massgebend an Lösungsansätzen, zur Vermeidung dieser Kosten und der aktuellen negativen Entwicklung beitragen. In diesen Bereichen müssen wir ansetzen.

Politische Bewegungen

Unabhängige politische Bewegungen haben genau so Ihre Daseinsberechtigung wie traditionelle Parteien. Es muss uns gelingen die Politikverdrossenheit gerade bei den jüngeren Mitbürgerinnen und Mitbürgern zu beenden und an eine aktive Mitgestaltung unserer Zukunft zu appellieren. Die Klimabewegung muss weiterhin sehr aktiv bleiben. Nicht mit unvernünftigen und stossenden Aktionen aber mit dem gleichen Engagement. Es gibt keinen Planet B. Wir müssen es auch schaffen, uns nicht von Krisen auseinander treiben zu lassen.  Alle Meinungen sollen für ein friedliches Miteinander berücksichtigt werden. 

Ich bin weltoffen und zukunftsorientiert. Sehe in Veränderungen mehr Chancen als Gefahren.